Ich bin seit März 2007 pensioniert... mittlerweile seit 14 Jahren und es bleibt wunderbar! Natürlich kommt dadurch auch das Ende des Lebens immer näher, ein natürlicher Prozess, den ich bewusst lebe.

"Nein, wir sind doch lange noch nicht alt"....höre ich oft Altersgenossinnen und Altersgenossen sagen. Das finde ich falsch: wir müssen uns nicht alt fühlen, aber wir sind es! Mit der Pandemie wurde mir das doppelt bewusst.

Vorteile des Pensioniertseins:
Ich kann jeden Tag völlig frei und neu entscheiden, was ich tun will.  Ich unterliege zum Glück nicht dem Pensionierten-Phänomen "ha kä Ziit". Ich halte es sehr mit den Gedanken aus Momo, dem Buch von Michael Ende. Einige Gedanken daraus:

"In einer Fantasiewelt ist die Gesellschaft der grauen Herren am Werk. Sie versuchen, alle Menschen dazu zu bringen, Zeit zu sparen. In Wahrheit werden die Menschen um ihre Zeit betrogen – während sie versuchen Zeit für später zu sparen, vergessen sie, im Jetzt zu leben."

Ich geniesse den Alltag: Ausschlafen, Kaffee trinken, Zeitung lesen, Einkaufen, Leute treffen, mit diesen einen gemütlichen Schwatz halten usw. Und der Computer hat einen festen Platz in meinem täglichen Leben > siehe Computerhilfe.

Langeweile - nein, das kenne ich nicht und da ich grundsätzlich ein Faulpelz bin, kommt mir jede nicht ausgebuchte Zeit noch so recht!

Nachteile des Pensioniertseins: Ich wüsste keine! ausser ....das Ende kommt immer näher.....